Sehenswürdigkeiten in Vilnius
Die Altstadt, die sich an den Hängen auf dem linken Ufer der Neris hochzieht, hat eine Fläche von 360 ha. Viele Baustile hinterließen ihre Spuren, vor allem prägen sie der Barock, aber auch Gotik und Renaissance. Die Wahrzeichen der Stadt sind die Burgruine von Gediminas auf dem gleichnamigen Hügel aus dem 14. und 15. Jahrhundert sowie die an ihrem Fuße gelegene römisch-katholische Kathedrale Sankt Stanislaus mit ihrem Glockenturm. Sehenswert sind auch die St.-Annen-Kirche, das gotische Backsteingebäude zusammen mit der Bernhardiner-Kirche, die barocke Universitätsanlage mit der Johannes-Kirche, die barocke St. Kazimir-Kirche, das Tor der Morgenröte und das alte Rathaus. Die Altstadt von Vilnius hat wertvolles historisches und kulturelles Erbe. Wegen ihrer Einzigartigkeit wurde sie im Jahr 1994 in die UNESCO Liste des kulturellen Welterbes eingetragen.
Interessant ist auch der oberhalb der Altstadt gelegene Rasu-Friedhof, wo zahlreiche prominente Litauer und Polen begraben sind, sowie der zentrale Markt auf dem nördlichen Ufer der Neris. Romantisch und kleinstädtisch verträumt präsentiert sich das am rechten Ufer des Flüsschens Vilnele gelegene Stadtviertel Uzupis, das seit Anfang der Neunziger vom unbeachteten und verwahrlosten Winkel zu einem Künstlerviertel wurde und nunmehr auch eine exquisite Adresse darstellt.
2009 wird Vilnius als erste aus den neuen Städten der EU-Länder zusammen mit der österreichischen Stadt Linz zur europäischen Kulturhauptstadt.
Vilnius ist eine Stadt mit viel Grün. Im Zentrum der Stadt, am Domplatz, liegt der Sereikiskiř-Park, ein beliebter Platz für Kinderattraktionen, Folkloreveranstaltungen oder Spaziergänge.
Im Neris-Bogen liegender Vingis-Park ist eine große Grünfläche mit asphaltierten oder einfach ausgetretenen Wegen.
Der botanische Garten der Universität Vilnius lag zuerst in der Pilies Straße 22, in einem Hof. Der 300 qm große Garten war zwischen1781-1797 einer der ersten botanischen Gärten in Osteuropa. Aus diesem Hof wurde der botanische Garten in den Vingis Park versetzt. Im Jahre 1974 bekam der botanische Garten einen 150 ha großen Grundstück in Kairenai. Der botanische Garten in Vingis Park wurde in eine Abteilung für Pflanzensystematik und Geographie umgestaltet.
Etwas weiter, auf einem Hügel, liegt der Kalnu- Park, auf dessen Abhängen bei Konzerten und feierlichen Veranstaltungen viele Zuschauer Platz haben können. Von den Hügeln hat man einen schönen Blick auf die Stadt. |
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